Kunstrichtungen - Begriffe der Bildenden Kunst und der modernen Malerei. Dadaismus, Abstrakte Kunst, Expressionismus, Surreallismus, Symbolismus, Naturalismus, Realismus, Futurismus, Impressionismus, informelle Kunst, Hyperrealismus, Kinetische Kunst, Konstruktivismus, Jugendstil. Moderne, professionelle, zeitgenössische Ölgemälde auf reine Leinwand mit Technik der alten Meister von mgr. Danuta Wehowsky. Gemälde auf Bestellung und nach Wunsch. Online verkauft.

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Begriffe der bildenden Kunst und der modernen Malerei
Stilrichtungen, Kunstrichtungen

Abstrakte Kunst - bildende Kunst; Kunstrichtung des 20 Jahrhunderts deren Formensprache dem Gegenständlichen entsagt. Formen u. Farben stellen autonome Kompositionselemente. Darstellung der primär keine Assoziationen an Gegenständen hervorrufen. Hauptvertreter in der Malerei: Kandinsky, Delaunay, Malewitsch, Mondrian, Pollock, Hartung ua.


Dadaismus - Protestbewegung der Kunst gegen Krieg u. insbesondere seine gesellschaft. Voraussetzungen; ab 1916 von Zürich nach Paris übergreifend: Bruch mit der lit. u. künstler. Tradition; Verzicht auf vordergründige-kausale Zusammenhänge in Darstel. U. Aussage, um dem "Wahnsinn der Zeit" gerecht zu werden. Mitglieder v.a H. Arp, H. Ball, A. Breton, M. Ernst, T. Tzara. Die Pariser Dadaisten wandten sich z.T. später dem Surrealismus zu.
Effektivismus -  neue Kunstrichtung Begriff bildende Kunst; Malerei die hauptsächlich auf die Wirkung von Licht und Schatten zielt. Die Formen lösen sich scheinbar unter der Wirkung auf. Der Effektivismus grenz oft an den Impressionismus und den Naturalismus. Ein Einklang mit der Natur und Idylle, darin findet sich die Einkehr zur Ruhe. Vertreter: Caravaggio, Die Brüder La Tour, Danuta Wehowsky
Expressionismus -  bildende Kunst; Bedeuternsten Stilrichtung des 20. Jh.s. Der Expressionismus will geistige u. seelische Kräfte zum Ausdruck bringen u. bedient sich hierbei entsprechender Ausdruckmittel. Malerei: klare Flächen Teilung und Linien, ungebrochene Farben, Perspektiven und anatomische Verzerrungen. Skulptur: kubische Formen und starke Lichtkontraste. Bedeuternste Vorläufer: Cezanne, van Gogh, Munch; Einzelgänger: Beckmann, Kokoschka, Rouault.
Futurismus - Italienische künstlerische Strömung (ab 1907) Hauptinitiator Marinetti ihm angeschlossen die Künstler Boccioni, Balla, Carra, der Architekt Santa. Abkehr von akademischen Traditionen, Verherrlichung technischen Fortschritts speziell der Geschwindigkeit.
Hyperrealismus-(sehe Photorealismus)
Impressionismus -  bildende Kunst; Stilrichtungen der moderne Malerei, v.a. in Frankrei ab 1860; der momentane Reiz der gesehenen Wirklichkeit bestimmt die Darstelung der Gegenstand wird "Vorwand" zum Malen. Bevorzugtes Bildmotiv sind Landschaften mit bestimmter Berücksichtigung der Atmosphären und lichtbedingten Verhältnisse; kennzeichnend ist das Malen der Bilder im Freien (Pleinairmalerei). Hauptvertreter: Degas, Monet, Pissarro, Sisley
Informel - informelle Kunst - Art informel - die Kunst zwischen 1945 und 1960, die Versucht, den Malprozeß selbst sichtbar zu machen. In Frankreich auch Tachismus genant enge Beziehungen zum abstrakten Expressionismus u. Action painting ( Cobra, Pollock).
Jugendstil - Stilrichtung der bildenden und angewandten Kunst zw. 1895 u. 1914; in Frankreich "Art nouveau", in England "modern art", in Österreich "Sezessionsstil"; vorherrschende Stilelemente: Linien- u. Flächenornament aus pflanzlichen formen (Schlingpflanzenmotiv); anwendungsorientierter Ornamentstil (Türbögen, Eingänge der Pariser Metro). Als antihistorische, kunsthandwerkliche konzipierte Bewegung hat der Jugendstil in der Architektur, Skulptur, Malerei und Graphik (insb. Buchillustration) die nachfolgenden Stilrichtungen nachhaltig geprägt. Zentren: Paris und Nancy (Galle), Wien (Klimt), München (Endell, Riemerschmid), Darmstadt (Künstlerkolonie), Brüssel.
Kinetische Kunst - Integration von Bewegung Licht und Zeit in die künstlerische Gestaltung: Projektionen, Mobiles (Calder), auch motorbetriebene (von Gravenitz). Vorläufer: Futurismus
Konstruktivismus -  Kompositionen aus rein geometrischen Formen unter Verwendung gegenständliche Assoziationen. Vertreter El Lissitzky, N. Gabo, W. Tatlin, G. Vantogerloo, A. Pevsner.
Kubismus - Französische Richtung der Malerei um 1907 begründet von Braque und Picasso (Ansätze bereits bei Cezanne) Dreidimensionale Formen werden teilweise in mehreren Ansichten auf die Leinwand übertragen: zunächst prismatische kubistische Charaktere ab 1912 stärkere Betonungen der Flächigkeit.
Naturalismus -  bildende Kunst; Streben nach naturgetreuter Abbildung, Übersteigerung des Realismus.
Photorealismus-(Hyperrealismus) - Populär seit der docomenta 1972: präzise Darstellung der äußeren Wirklichkeit durch stark vergrößerte Projektion von Photographien (z.B. der Großstadtarchitektur) auch Acrylmalerei mit der Spritzpistole; dt. G. Richter.
Pop-Art - (engl.), eine auf den Dadaismus zurückgehende Richtung der modernen Kunst die Ende der 50ziger Jahre in Amerika u. England aufkam. Mit provozierender Absicht werden Motive des Alltags, insbesondere Gegenstände u. Abfallprodukte der Konsumgesellschaft zusammengestellt. Vertreter: Lichtenstein, Oldenburg, Rauschenberg, Rosenquist, Segal, Warhol, Wesselmann.
Realismus - bildende Kunst; 19. Jh.s. aufkommende Strömung in der Malerei, die sich um eine möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellung des soziales Leben und der Umwelt bemühte ( z.B. Darstellung der Arbeitswelt, Industrielandschaften ).
Surrealismus -  bildende Kunst; Kunstrichtung nach dem 1. Weltkrieg, in Paris aus dem Dadaismus hervorgegangen; v.a. Malerei, Graphik und Literatur. Darstellung von Traumwelten, Arbeit in Inspiration. Zuständen , ins Unwirkliche übersteigerte Realität ( Dali ); mit klassizistische Variante ( de Chirico ). Wesentlicher Bestandteil der modere Kunst. Weitere Vertreter: Brauner, Ernst, Masson, Margritte, Tanguy; in Amerika: Gorky und Matta.
Symbolismus -  bildende Kunst; Strömung in der Malerei des 19. u. 20. Jh.s; das Hauptinteresse liegt in der ausdrucksmäßigen Steigerung der Farbe und der Vereinfachung der Formen; bedeuternste Vorläufer: Redon, Bonnard, Vuillard, Valloton.
Tachismus - ( frz. tache = Fleck ), Richtung der informellen Kunst (sehe Informel), v.a. in Paris zw. 1945 u. 1960; der Malvorgang (Gestus) wird so wichtig wie herkömmliche Kompositionsprinzipien. Vertreter: Fautrier, Michaux.

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